EU-Souveränität & Datenresidenz
niil ist so konzipiert, dass die KI-Verarbeitung in der EU (oder auf von Ihnen selbst gehosteter Infrastruktur) stattfindet und Ihre Organisation die Kontrolle über diese Wahl behält.
Nur EU-Modelle, pro Organisation, standardmäßig aktiviert
Jede Organisation hat eine Richtlinie Nur EU-Modelle, die standardmäßig aktiviert ist. Solange sie aktiv ist:
- Können nur Modelle ausgewählt oder angesteuert werden, deren Verarbeitungsregion EU (oder selbst gehostet) ist.
- Gilt dies überall dort, wo Modelle genutzt werden – Secure Chat, der Workflow-Assistent, Agenten und Workflows.
- Werden Nicht-EU-Modelle in der Auswahl ausgeblendet und bei Anforderung abgelehnt.
Admins steuern die Richtlinie unter Organisation → Sicherheit. Da sie pro Organisation gilt, legt jeder Mandant seine eigene Haltung fest – und die sichere Voreinstellung bedeutet EU-Verarbeitung, sofern niemand sich bewusst dagegen entscheidet.
Regionsgebundene Inferenz
Modelle werden über EU-gebundene Endpunkte erreicht (zum Beispiel Azure OpenAI in Schweden, Google Cloud in der EU, Mistral in Frankreich oder einen selbst gehosteten Modellserver). Betreiber konfigurieren diese regional festgelegten Endpunkte, damit Anfragen die EU nicht verlassen. niil unterstützt zudem native Vertex AI- und AWS Bedrock-Verbindungen, um Claude und Gemini innerhalb von EU-Regionen zu betreiben.
Verarbeiter-Transparenz
Jedes Modell in der Auswahl zeigt seinen Verarbeiter und die Region (z. B. „Azure OpenAI (Schweden)“, „GCP (EU)“) sowie eine EU-Markierung. Sie wissen immer, wo ein bestimmtes Modell läuft, bevor Sie es nutzen – siehe Ein Modell wählen.
Was „souverän“ hier bedeutet
- Datenort – die Verarbeitung bleibt in der EU (oder auf Ihrer eigenen Infrastruktur).
- Kontrolle – die Residenz-Richtlinie legen Sie fest, pro Organisation.
- Selbst hostbar – Modelle können selbst gehostet werden, was für die sensibelsten Arbeitslasten die externe Verarbeitung vollständig entfällt.